Energiewende & Klimaschutz

  • Kommunales Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI)


    Klimaschutz als Investitionsmotor für die Zukunft – Verbandsgemeinde Cochem beteiligt zahlreiche kommunale Akteure

    Das Land Rheinland-Pfalz stellt allen Kommunen über das kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) eine einwohnerbezogene Pauschalförderung für Klimaschutzprojekte sowie Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zur Verfügung. Aus dem Gesamttopf von rd. 250 Mio Euro entfallen exakt 566.177,64 € auf die Verbandsgemeinde Cochem. Dabei verfolgt die Verbandsgemeinde Cochem ehrgeizige Ziele, denn die Summe soll nicht einfach in ein Großprojekt fließen. Die Investitionen werden möglichst breit gestreut, um die Wichtigkeit und die Bedeutung von Klimaschutzmaßnahmen bei einer großen Anzahl an Akteuren zu betonen und in vielen Bereichen ein Zeichen zu setzen.

    In der Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Cochem-Zell wird mit den Förderprogrammen „Solarstromspeicher“ sowie „Clever heizen – einfach sanieren“ für Bürger*innen ein zusätzlicher Anreiz geschaffen, Zukunftsinvestitionen in den Klimaschutz vorzunehmen. Der Verbandsgemeinderat hat somit den Weg geebnet wie Bürger*innen direkt ihren Anteil aus dem KIPKI Programm nutzen können.

    Nicht nur die Bürger*innen erhalten die Chance, sich direkt am Fördertopf des Landes zu bedienen und damit Klimaschutz und CO2 Einsparung direkt vor Ort zu realisieren, sondern ebenso alle 22 Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Cochem sowie die Stadt Cochem. Hier wurde ein guter Konsens zwischen gemeinsamer Projektbündelung und individuellen Klimaschutzmaßnahmen erzielt. Es wurden Potenziale aufgespürt und im Einzelfall betrachtet. So beteiligen sich 18 Ortsgemeinden an dem Projekt LED Straßenbeleuchtung, wodurch eine CO2 Ersparnis von rund 153 t/a erzielt wird.

    Nach Einbezug der Bevölkerung und der einzelnen kommunalen Akteure konzentriert sich die Verbandsgemeinde Cochem auf zwei Großprojekte, die dank KIPKI bis 2026 zur Umsetzung anstehen. Mit einer hauseigenen Photovoltaikanlage wird der Energieverbrauch des Verwaltungsgebäudes erheblich reduziert und weitere notwendige Baumaßnahmen an der Grundschule Cochem können dank KIPKI schneller voranschreiten.

    Der Klimaschutz wird somit auf mehrere Standbeine gestellt und mit Eigeninvestitionen untermauert. KIPKI kommt zahlreichen Akteuren wie Bürgern, Ortsgemeinden, Verwaltung, Schule direkt und indirekt zu Gute und ermöglicht die Umrüstung auf moderne klimafreundliche Technologien für die Zukunft in einem greifbaren absehbaren Zeitfenster.

    Förderkennzeichen: EF6100167

  • Potenzialstudie für die Kläranlage Treis


    Potenzialstudie für die Kläranlage Treis


     In Kommunen und im kommunalen Umfeld liegen große Potenziale zur Minderung von Treibhausgasen. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

    www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

     Dazu leistet auch das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde Cochem ihren Beitrag und lies eine Potenzialstudie für die Kläranlage Treis erarbeiten. Gerade Kläranlagen bieten als maßgebende kommunale Stromverbraucher ein signifikantes Treibhausgasemissionsminderungspotenzial und energetische Einspar- und Erzeugungspotenziale.

     Die Erstellung der Studie wurde durch die Nationale Klimaschutzinitiative gefördert:

     Mit der Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann und Partner aus Thür wurde ein qualifiziertes Büro, dass auf eine Vielzahl von Referenzen verweisen kann, mit der Erstellung der Studie beauftragt.

     Im Rahmen der Studie wurde eine ganzheitliche Bestandsaufnahme der Kläranlage Treis durchgeführt. Dabei wurden z. B. die wesentlichen Stromverbraucher ermittelt und der Stromverbrauch der vergangenen Betriebsjahre diesen zugeordnet.

    Im folgenden Arbeitsschritt, der Potenzialanalyse, wurden anlagenspezifische Idealwerte berechnet. Durch diese konnte eine individuelle Betrachtung der energetischen Einsparpotenziale je Aggregat erfolgen. Ebenfalls wurden Potenziale zur Eigenstromerzeugung durch Erneuerbare Energien (Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft, Umweltwärme) untersucht und für den Standort bewertet.

    Nach der Potenzialanalyse wurden aus den Ermittelten Potenzialen konkrete Maßnahmen entwickelt. Dabei wurde für die Kläranlage Treis ein Schwerpunkt auf die Verfahrensumstellung der Kläranalage auf Schlammfaulung gelegt. Durch die Verfahrensumstellung kann neben der Reduktion des Stromverbrauchs, gleichzeitig ein Großteil des benötigten Stromes durch die Nutzung des Faulgases lokal erzeugt werden. Ebenfalls wird die Klärschlammmenge reduziert, woraus eine Kosten- und Transportminderung im Rahmen der Klärschlammverwertung resultiert. Die Wirtschaftlichkeit der Verfahrensumstellung auf Faulung wurde im Rahmen der Studie durch eine Kostenvergleichsrechnung nachgewiesen.

    Eine weitere wesentliche Energieeffizienzmaßnahme ist die Erneuerung der Belüftung der Biologischen-Abwasserreinigung. Hier sollen im Besonderen die bestehenden Belüfter durch energieeffiziente Plattenbelüfter ausgetauscht werden. Dadurch können voraussichtlich die vorhandenen Rührwerke zur Umwälzung außer Betrieb genommen werden. Durch diese Maßnahmen kann rechnerisch der Energiebedarf der biologischen Reinigungsstufe um rd. 30 % reduziert werden. Vergleichbare Maßnahmen weisen in der Regel ebenfalls eine kurz- bis mittelfristige Amortisation auf.

    Insgesamt wurden in der Studie 9 konkrete Maßnahmen erarbeitet. Diesen konnte ein energetisches Einsparpotenzial von rd. 290.000 kWh/a und ein Potenzial zur Erzeugung von Erneuerbaren Energien von rd. 480.000 kWh/a zugeordnet werden. Nach der Umsetzung aller Maßnahmen könnte die Kläranlage entsprechend den Strombedarf bilanziell vollständig durch Eigenstromerzeugung decken.

    Die Maßnahmen wurden im abschließenden Arbeitsschritt in einen möglichen Umsetzungsfahrplan einsortiert und priorisiert.

    Die Studie kann als strategische Orientierungsgrundlage bei den zukünftigen Maßnahmen auf der Kläranlage Treis dienen. Ebenfalls können aufgrund der Studie Förderanträge im Rahmen der investiven Förderschwerpunkte der Kommunalrichtlinie gestellt werden, weil die Zielwerte, die Reduktion des Fremdstrombezug auf max. 23 kWh/(EW*a) und ein Deckungsgrad von 70 % durch lokal erzeugte Erneuerbare Energien, durch die erarbeiteten Maßnahmen erreicht werden. Dazu zählen z. B. die Verfahrensumstellung auf Faulung, Erneuerung der Belüftung, und die Erneuerung von Pumpen und Motoren.

    Die Umsetzung der kurzfristigen Maßnahmen soll zeitnah eingeleitet und entsprechende Planungsleistungen ausgeschrieben werden. Neben den möglichen Fördermitteln des Bundes sollen ebenfalls Fördermittel des Landes RLP beantragt werden.

    Link zur Potenzialstudie.


  • Erneuerung der Innenbeleuchtung des Moselbades Cochem

    In der Schließzeit des Moselbades von Mitte Februar bis Anfang März 2017 erneuert die Verbandsgemeinde Cochem auch die komplette Innenbeleuchtung des Hallenbades. Das Investitionsvolumen beläuft sich einschließlich der Planungskosten auf netto rd. 145.000 €. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit  mit einer Zuwendung von 46.871 € (40 % der zuwendungsfähigen Kosten von netto 117.178 €), Förderkennzeichen 03K04797, im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“, gefördert (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen). Mit der Fachplanung ist das Büro Interplan, Ingenieure Becker GmbH, Trier-Ruwer, beauftragt. Die Elektroarbeiten führt die Firma Esser, Trier, durch. Nach Umsetzung des Vorhabens werden jährlich rd. 190.000 kW/h Strom eingespart. Durch die Erneuerung der Innenbeleuchtung mit hocheffizienter LED-Beleuchtungstechnik führt die Verbandsgemeinde Cochem als Eigentümerin des Moselbades die seit Jahren kontinuierlichen Investitionen zur energetischen und damit kostensparenden Optimierung des Moselbades fort.

    Mit der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

  • Sanierung der Lüftungsanlage im Moselbad Cochem - Teilbereich Wintergarten

    Die Verbandsgemeinde Cochem erneuert die Lüftungsanlage im Moselbad Cochem, Teilbereich Wintergarten. Das Vorhaben mit einem Maßnahmenvolumen von netto rd. 280.000 € wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit einer Zuwendung von 31.325 € (35 % der zuwendungsfähigen Kosten von netto 89.500 €), Förderkennzeichen 03K03244, im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“, gefördert (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen). Mit der Fachplanung ist das Büro Interplan, Ingenieure Becker GmbH, Vogelsang 20, 54292 Trier-Ruwer, beauftragt. Die Lüftungsarbeiten werden von der Firma B & L, Überherrn-Altforweiler, durchgeführt. Mit der Realisierung des Vorhabens werden jährlich rd. 36.000 kW Strom und jährlich rd. 160.000 kW Wärmeenergie eingespart. Mit den Sanierungsarbeiten der Lüftungsanlage (Laufzeit des Vorhabens von November 2016 bis voraussichtlich Frühjahr 2017) werden seitens der Verbandsgemeinde Cochem die seit Jahren kontinuierlich verfolgten Investitionen zur energetischen und kostensparenden Optimierung des Moselbades fortgesetzt. So wurden in den vergangenen Jahren bereits Projekte wie solare Warmwasseraufbereitung, Installation von Photovoltaik-Anlagen, Installation von LED-Scheinwerfern im Wellenbad sowie Bau einer Schlammwasseraufbereitungsanlage, erfolgreich umgesetzt.

    Mit der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

  • Erneuerung der lüftungstechnischen Anlage der Schul- und Vereinssporthalle Lieg


    Die Verbandsgemeinde Cochem erneuert die lüftungstechnische Anlage der Schul- und Vereinssporthalle in Lieg. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit einer Zuwendung von 17.389 € (35 % der zuwendungsfähigen Kosten von netto 49.682 €), Förderkennzeichen 03K03388, im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“, gefördert (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen). Mit der Fachplanung ist das Planungsbüro Pyka, Gebäudetechnik – Umwelttechnik - Elektrotechnik, Ahornstr. 16, 56814 Greimersburg, beauftragt. Die Lüftungsarbeiten werden von der Firma Dohr aus 56856 Zell/Mosel durchgeführt. Mit den Sanierungsarbeiten der Lüftungsanlage (Laufzeit des Vorhabens von Juli 2017 bis voraussichtlich Ende 2017) werden seitens der Verbandsgemeinde Cochem die seit Jahren kontinuierlich verfolgten Investitionen zur energetischen und kostensparenden Optimierung der kommunalen Liegenschaften fortgesetzt.

    Mit der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

  • Erneuerung der lüftungstechnischen Anlage der Schul- und Vereinssporthalle Lieg


    Die Verbandsgemeinde Cochem erneuert die lüftungstechnische Anlage der Schul- und Vereinssporthalle in Lieg. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit einer Zuwendung von 17.389 € (35 % der zuwendungsfähigen Kosten von netto 49.682 €), Förderkennzeichen 03K03388, im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“, gefördert (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen). Mit der Fachplanung ist das Planungsbüro Pyka, Gebäudetechnik – Umwelttechnik - Elektrotechnik, Ahornstr. 16, 56814 Greimersburg, beauftragt. Die Lüftungsarbeiten werden von der Firma Dohr aus 56856 Zell/Mosel durchgeführt. Mit den Sanierungsarbeiten der Lüftungsanlage (Laufzeit des Vorhabens von Juli 2017 bis voraussichtlich Ende 2017) werden seitens der Verbandsgemeinde Cochem die seit Jahren kontinuierlich verfolgten Investitionen zur energetischen und kostensparenden Optimierung der kommunalen Liegenschaften fortgesetzt.

    Mit der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

  • Integriertes Energetisches Quartierskonzept "Historischer Stadtkern Cochem"

    Zielsetzung des Quartierskonzeptes ist die Verringerung des Primär- und Endenergiebedarfs im Stadtkern. Das Leitbild basiert dabei auf dem Energie-Drei-Sprung: Energiebedarf senken (1. Sprung), Energieeffizienz steigern (2. Sprung) und erneuerbare Energie ausbauen (3. Sprung).

    Das Konzept finden Sie hier. Sowie den Maßnahmenplan hier.

  • Austausch der Beckenwasserpumpen im Moselhallen- und Freibad Cochem

    Ab Mitte November 2019 bis voraussichtlich Ende Februar 2020 lässt die Verbandsgemeinde Cochem als Träger des Moselbades Cochem alle Beckenwasserpumpen des Hallen- und Freibades mit einem Investitionsvolumen von netto rd. 306.600 € im Rahmen einer energetischen Sanierungsmaßnahme austauschen. Der Austausch der Beckenwasserpumpen wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und nukleare Sicherheit mit einer Zuwendung von netto 86.033 €. Förderkennzeichnen 03K10111, im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ gefördert (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen). Mit der Fachplanung ist das Büro Interplan Ingenieure Becker GmbH, Trier-Ruwer, beauftragt. Die Installationsarbeiten führt die Firma Wassertechnik Wertheim durch. Ziel des Klimaschutzvorhabens ist eine jährliche Stromeinsparung von voraussichtlich rd. 295.000 kWh.

    Mit dem Austausch der Beckenwasserpumpen führt die Verbandsgemeinde Cochem als Eigentümerin des Moselbades Cochem die seit 2010 begonnenen Investitionen zur energetischen und damit kosteneinsparenden Optimierung des Moselbades Cochem kontinuierlich fort.

    „Nationale Klimaschutzinitiative“

    Mit der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

  • Sanierung Grundschule Cochem

    • Nachrüstung von dezentralen Lüftungsgeräten in den Klassenräumen

    Die Verbandsgemeinde Cochem saniert Teile des ehemaligen Hauptschulgebäudes in der Jahnstraße in Cochem für die Grundschule Cochem. Im Rahmen der Generalsanierung werden u.a. voraussichtlich im Zeitraum September/Oktober 2019 alle Klassenräume sowie der Mehrzweckraum mit dezentralen Lüftungsgeräten ausgestattet. Dieses Vorhaben mit anerkannten förderfähigen Kosten von rd. 150.900 € wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages mit einer Zuwendung von 52.815 € (35 % der zuwendungsfähigen Kosten), Förderkennzeichen 03K08920, im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ gefördert (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen). Mit der Fachplanung ist das Planungsbüro Pyka, Ahornweg 16, Greimersburg, beauftragt. Insbesondere aufgrund der zu beachtenden Energieeinsparverordnung werden neue Fensteranlagen eingebaut und die Außenfassade des Schulgebäudes gedämmt. Dies bedingt zur kontrollierten Sauerstoffzufuhr in den Unterrichtsräumen den Einbau von dezentralen Lüftungsgeräten.

    „Nationale Klimaschutzinitiative“

    Mit der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

     • Umrüstung der Innenbeleuchtung auf LED-Technik

    Die Verbandsgemeinde Cochem saniert Teile des ehemaligen Hauptschulgebäudes in der Jahnstraße in Cochem für die Grundschule Cochem. Im Rahmen der Generalsanierung wird voraussichtlich im Oktober/November 2019 die komplette Innenbeleuchtung auf LED-Technik umgerüstet. Ferner erhalten im gleichen Zeitraum vier Klassenräume außerhalb des Generalsanierungsbereiches eine LED-Beleuchtung. Diese Maßnahmen werden mit anerkannten förderfähigen Kosten von 89.172 € und 18.851 € vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages mit Zuwendungen von 35.223 €, Förderkennzeichen 03K08921, sowie von 7.540 €, Förderkennzeichen 03K08905, im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ unterstützt (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen). Mit der Fachplanung ist das Ingenieurbüro Rittgen, Am Weidengraben 7, Trier, beauftragt. Durch die LED-Umrüstung werden voraussichtlich jährlich rd. 46.850 kWh bzw. rd. 7650 kWh eingespart.

    „Nationale Klimaschutzinitiative“

    Mit der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

    • Installation von Verschattungsanlagen

    Die Verbandsgemeinde Cochem saniert Teile des ehemaligen Hauptschulgebäudes in der Jahnstraße in Cochem für die Grundschule Cochem. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten erhalten voraussichtlich im Oktober/November 2019 die Süd-Ostfassade sowie die Süd-Westfassade Verschattungsanlagen. Diese Maßnahme im Generalsanierungsabschnitt mit anerkannten förderfähigen Kosten von 73.392 € sowie außerhalb des Generalsanierungs-abschnittes von 18.940 € wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages mit Zuwendungen von 28.990 €, Förderkennzeichen 03K08919, und von 7.576 €, Förderkennzeichen 03K08918, im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ gefördert (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen). Mit der Planung sind das Planungsbüro Okfen & Schneiders, Marienau 3, Kaisersesch, sowie das Fachplanungsbüro Pyka, Ahornweg 16, Greimersburg, beauftragt. Durch die Verschattungsanlagen werden voraussichtlich insgesamt jährlich rd. 3 t CO2 

    Emissionen wegen entbehrlich gewordener Raumkühlung vermieden. 

    „Nationale Klimaschutzinitiative“

    Mit der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.


  • Umrüstung der Straßenbeleuchtungsanlage auf LED-Technik in Lieg und Lütz

    Die Ortsgemeinden Lieg und Lütz rüsten ihre inzwischen veraltete Straßenbeleuchtungsanlage auf neue LED-Technik um. Hierdurch sollen in erster Linie Kosten eingespart und der CO²-Ausstoß verringert werden. Diese Maßnahmen werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert und von der „SPIE/SAG GmbH“ umgesetzt.

    Die Maßnahme läuft dabei von Mitte 2022 bis voraussichtlich Anfang 2023.

     

    Die Projektträgerschaft für die Umsetzung der Förderprogramme der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ ging dabei zum 01.01.2022 vom „Projektträger Jülich“ (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH (FZJ) an die „Zukunft-Umwelt-Gesellschaft gGmbH“ (ZUG) über. Weitere Informationen zum Projektträger können unter folgendem Link aufgerufen werden: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie.

     

    Nähere Informationen zur „Nationalen Klimaschutzinitiative“:

    Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

     

    Fördermaßnahme: Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld – Kommunalrichtlinie im Förderbereich: 2.08.1 „Hocheffiziente Außenbeleuchtungstechnik mit zonenweise zeit- oder präsenzabhängige Steuerung“.

     

    Förderkennzeichen: 67K18982

  • Machbarkeitsstudie Kläranlage Brauheck

    Machbarkeitsstudie Kläranlage Brauheck

    In Kommunen und im kommunalen Umfeld liegen große Potenziale zur Minderung von Treibhausgasen. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

     https://www.z-u-g.org/nki/

     Dazu leistet auch das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde Cochem einen Beitrag und lässt eine Machbarkeitsstudie für die Kläranlage Brauheck erarbeiten. Gerade Kläranlagen bieten als maßgebende kommunale Stromverbraucher ein signifikantes Treibhausgasemissionsminderungspotenzial und energetische Einspar- und Erzeugungspotenziale.

     Die Erstellung der Studie wurde durch die Nationale Klimaschutzinitiative gefördert:


     Mit der Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann und Partner aus Thür wurde ein qualifiziertes Büro, dass auf eine Vielzahl von Referenzen verweisen kann, mit der Erstellung der Studie beauftragt.

     Im Rahmen der Studie wird eine ganzheitliche Bestandsaufnahme der Kläranlage Braucheck durchgeführt. Dabei wird z. B. die wesentlichen Stromverbraucher ermittelt und der Stromverbrauch der vergangenen Betriebsjahre diesen zugeordnet.

     Im folgenden Arbeitsschritt, der Potenzialanlyse, werden anlagenspezifische Idealwerte berechnet. Durch diese kann eine individuelle Betrachtung der energetischen Einsparpotenziale je Aggregat erfolgen. Ebenfalls werden Potenziale zur Eigenstromerzeugung durch Erneuerbare Energien (Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft, Umweltwärme) untersucht und für den Standort bewertet.

     Nach der Potenzialanalyse werden aus den Ermittelten Potenzialen konkrete Maßnahmen entwickelt. Dabei wird für die Kläranlage Brauheck ein Schwerpunkt auf die Verfahrensumstellung der Kläranalage auf Schlammfaulung gelegt. Durch die Verfahrensumstellung kann neben der Reduktion des Stromverbrauchs, gleichzeitig ein Großteil des benötigten Stromes durch die Nutzung des Faulgases lokal erzeugt werden. Ebenfalls wird die Klärschlammmenge reduziert, woraus eine Kosten- und Transportminderung im Rahmen der Klärschlammverwertung resultiert.

     Die erarbeiteten Maßnahmen werden in einem abschließenden Arbeitsschritt in einen möglichen Umsetzungsfahrplan einsortiert und priorisiert.

     Die Studie kann als strategische Orientierungsgrundlage für die Abwasserwerke bei den zukünftigen Maßnahmen auf der Kläranlage Brauheck dienen. Ebenfalls können aufgrund der Studie Förderanträge im Rahmen der investiven Förderschwerpunkte der Kommunalrichtlinie gestellt werden, weil die Zielwerte, die Reduktion des Fremdstrombezug auf max. 23 kWh/(EW*a) und ein Deckungsgrad von 70 % durch lokal erzeugte Erneuerbare Energien, durch die erarbeiteten Maßnahmen erreicht werden. Dazu zählen z. B. die Verfahrensumstellung auf Faulung, Erneuerung der Belüftung, und die Erneuerung von Pumpen und Motoren.

     

  • Erneuerung der Belüftungssysteme der Kläranlage Treis-Karden

    Im Rahmen der Potentialstudie für die Kläranlage Treis-Karden wurden diverse Möglichkeiten zur Energieeinsparung und damit zur Senkung der CO2-Emissionen identifiziert. Im resultierenden Sanierungs-fahrplan wurde der Erneuerung der Belüftungssysteme in der biologischen Reinigungsstufe vorrangige Priorität eingeräumt.

    Die im Jahr 2003 in Betrieb genommene Anlage verfügte in ihren 4 SBR-Becken jeweils über Membran-Belüfterplatten zum Sauerstoffeintrag sowie über zwei großrotorige Rührwerke zur vollständigen Durchmischung des Belebtschlamm-Abwassergemisches bzw. zur In-Schwebe-Haltung des Gemisches während der Belüftungspausen. Im Gebläseraum des Betriebsgebäudes war jedem Becken ein eigenes Gebläse zur Sicherstellung des Luftvolumenstromes für den Sauerstoffeintrag zugeordnet. Mit jeweils ca. 11 kW je Rührwerk und 90 kW je Gebläse als elektrische Leistungsaufnahme  waren diese Aggregate als Großverbraucher im Klärwerksbetrieb zu bezeichnen.

    Ziel der Maßnahme war, den Energieeinsatz für die biologische Reinigung durch ein neues Konzept für Sauerstoffeintrag und Durchmischung deutlich zu reduzieren.

    Hierzu wurden in den SBR-Becken die Membran-Belüfter durch neue Belüfter größerer Abgasungsfläche ersetzt. Die Belegungsfläche wurde gegenüber dem Bestand deutlich erhöht und gleichzeitig das SPS-Programm zur Gebläse-Ansteuerung angepasst. Dadurch konnte auf die energieintensiven Rührwerke verzichtet und diese zurück-gebaut werden.

    Zudem wurden die Gebläse, die jeweils einzeln für die Belüftung eines Beckens zuständig waren durch zwei parallel geschaltete Aggregate kleinerer Baugröße ersetzt. Mit den integrierten Frequenzumformern zur Regelung der Gebläsedrehzahl sowie einer lastabhängigen Freigabe von einem oder zwei Gebläsen je Becken lasst sich der Betrieb der Belüftung deutlich enger an die täglich und saisonal schwankenden Belastungen  der Anlage anpassen.

    Auf diese Weise konnte im ersten Schritt der Potentialstudie der jährliche Energieeinsatz der Kläranlage Treis-Karden von zuvor 745 MWh (Ø 2006 – 2022) auf 490 MWh (-34 %)  in 2024 bzw. die verbundenen, äquivalenten CO2-Emissionen von 352 t auf 209 t (-41 %) gesenkt. 


  • Verfahrensumstellung der Kläranlage Treis-Karden


    Im Rahmen der Potentialstudie für die Kläranlage Treis-Karden wurden diverse Möglichkeiten zur Energieeinsparung und damit zur Senkung der CO2-Emissionen identifiziert;  u.a.  die  Gewinnung  von  Klärgas  in  einer  Kompaktfaulung  mit anschließender Verstromung. 

    In der 2003 in Betrieb genommenen  Anlage fallen im Rahmen der biologischen Reinigung mit aerober Stabilisierung durchschnittlich ca. 1.580 kg Klärschlamm an,   die   täglich   aus   dem   Reinigungsprozess   abgezogen   und   zunächst zwischengelagert   werden.   Bisher   wurde   der   Klärschlamm   teilweise   als sogenannter Nassschlamm in die umliegende Landwirtschaft verbracht und dort als Dünger auf die Felder ausgefahren, während der verbliebene Rest intern maschinell entwässert und anschließend in Verbrennungsanlagen beseitigt wurde. Die Ausbringung des Klärschlammes in die Landwirtschaft wird aufgrund der Folgen für die Grundwasserqualität durch die Klärschlammverordnung  zukünftig unterbunden. Die Entwässerung des Schlammes und der Transport zu geeigneten Verbrennungsanlagen  sind  energie-  und  kostenintensiv,  sodass  alternative Entsorgungs- bzw. Verwertungswege erforderlich wurden. Die Umstellung der Verfahrensführung von zuvor aerober auf anaerobe Stabilisierung in Verbindung mit  einer  Kompaktfaulung  und  der  Integration  einer  Vorklärung  bietet  dabei entscheidende   Vorteile.   Durch   die   frühere   Entnahme   des   anfallenden Klärschlammes aus dem Reinigungsverfahren ist der Klärschlamm bzw. sind die darin enthaltenen Mikroorganismen noch aktiv. Als Produkt der noch andauernden Stoffwechselprozesse im Klärschlamm fällt Klär- oder Faulgas an, das zu mehr als 90  %  aus  Methan,  dem  Hauptbestandteil  von  Erdgas,  besteht.  Das  in  der Kompaktfaulung produzierte Klärgas wird dort aufbereitet, zwischengespeichert und in einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage verstromt. Dabei werden rd. 450.000 kWh elektrische Energie jährlich erzeugt, die größtenteils in der Kläranlage selbst eingesetzt werden und den Bezug aus dem öffentlichen Stromnetz weitestgehend reduzieren. Gleichzeitig werden ca. 720.000 kWh Wärme erzeugt, was einem Energieinhalt von ca. 72.000 Litern Heizöl entspricht. Diese Wärme wird zu großen Teilen zur                  Aufrechterhaltung  des Faulungsprozesses sowie zur Gebäudebeheizung eingesetzt. 

    Ziel der Maßnahme ist es, den gesamten Energieeinsatz des Anlagenkomplexes sowie das Volumen der verbleibenden Klärschlammmenge möglichst weit zu reduzieren. 

    Mit der anlageninternen Erzeugung von ca. 450.000 kWh/a elektrischer Energie als Abfallprodukt  der Abwasserbeseitigung  wird  der  aktuelle  Strombedarf  zu nahezu  92%  gedeckt.  Mit  den  weiteren,  noch  ausstehenden Optimierungs- maßnahmen   des   Anlagenbetriebes   sowie   der   Reduzierung   der   jährlich anfallenden Klärschlammmenge von 580 t auf 400 t wird der Deckungsanteil der eigenen Stromerzeugung am Strombedarf weiter steigen. Damit leistet dieser Schritt einen großen Betrag hin zum klimaneutralen Betrieb der Kläranlage. 

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