Wohnmobilstellplatz Moselvorgelände Bruttig-Fankel

    Der überarbeitete Entwurf des Bebauungsplanentwurfes „Wohnmobilstellplatz Moselvorgelände“ der Ortsgemeinde Bruttig-Fankel liegt aufgrund des Gemeinderatsbeschlusses vom 14.05.18 mit der dazugehörigen Begründung, dem Fachbeitrag Naturschutz sowie den bereits vorliegenden umweltbezogenen Informationen gemäß § 3 Abs. 2 Satz 1 Baugesetzbuch (BauGB) von Montag, 25.06.2016, bis einschließlich Mittwoch, 25.07.2016, bei der Verbandsgemeindeverwaltung Cochem, Markt 1 (Rathaus der Stadt Cochem), 56812 Cochem, während der Dienststunden (Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 und von Montag bis Mittwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr, am Dienstleistungsabend Donnerstag bis 18.00 Uhr)  zu jedermanns Einsicht offen. Außerhalb der Dienstzeiten wird um Terminabsprache gebeten.

    Ziel der Planung ist die Ausweisung eines Wohnmobilstellplatzes. Das Plangebiet ist aus dem beigefügten Lageplan ersichtlich. Während der Auslegung können Anregungen vorgebracht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan gemäß § 4 a Abs. 6 BauGB unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung sind.

     Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB sowie der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 1 BauGB sind folgende umweltbezogene Informationen eingereicht worden:

    • Die Kreisverwaltung Cochem-Zell weist darauf hin, dass die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes grundsätzlich kritisch betrachtet wird. Aufgrund der bereits vorhandenen Nutzung und der angrenzenden Staustufe können diese Bedenken jedoch zurückgestellt werden.

    • Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Koblenz, weist darauf hin, dass das Gebiet insgesamt im Hochwasserabflussprofil der Mosel liegt. Bei Berücksichtigung verschiedener Auflagen kann die erforderliche wasserrechtliche Genehmigung in Aussicht gestellt werden.

    • Das Plangebiet befindet sich im Zuge der freien Strecke der L 98. Für die verkehrliche Erschließung ist der Abschluss einer Sondernutzungserlaubnis erforderlich. Ferner sind wegen der Nähe zur L 98 auf Kosten des Stellplatzbetreibers Schutzeinrichtungen in Form von Schutzplanken anzubringen.

    • Das Landesamt für Geologie und Bergbau verweist auf die bei Eingriffen in den Baugrund grundsätzlich zu beachtenden einschlägigen Regelwerke.

    • Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung verweist auf das bestehende Wegerecht sowie auf die Freihaltung der Betriebswege. Die Anlegung des Wohnmobilstellplatzes ist mit der Behörde abzustimmen.

    • Seitens der Landwirtschaftskammer wird darauf hingewiesen, dass die erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen landwirtschaftsverträglich ausgeführt werden.

    • Der Deutsche Wetterdienst weist auf die generellen Aspekte des Klimaschutzes hin.

    • Weiterhin liegt ein Fachbeitrag Naturschutz zur Bewertung der Gesamtmaßnahme und der erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen vor.

    Auskunft erteilt Frau , Tel. 02671608228