Freiflächenphotovoltaikanlage Lieg

    Der überarbeitete Entwurf des Bebauungsplanentwurfes „Freiflächen-Photovoltaikanlage“ der Ortsgemeinde Lieg liegt aufgrund des Gemeinderatsbeschlusses vom 20.06.18 mit der dazugehörigen Begründung, dem Fachbeitrag Naturschutz sowie den bereits vorliegenden umweltbezogenen Informationen gemäß § 3 Abs. 2 Satz 1 Baugesetzbuch (BauGB) von Montag, 16.07.2016, bis einschließlich Freitag, 24.08.2016, bei der Verbandsgemeindeverwaltung Cochem, Markt 1 (Rathaus der Stadt Cochem), 56812 Cochem, bzw. ab der 32. Kalenderwoche bei der Verbandsgemeinde Cochem, Ravenéstraße 61, Zimmer Nr. 2.02, 1. Etage, während der Dienststunden (Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 und von Montag bis Mittwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr, am Dienstleistungsabend Donnerstag bis 18.00 Uhr) zu jedermanns Einsicht offen. Außerhalb der Dienstzeiten wird um Terminabsprache gebeten.  

    Ziel der Planung ist die Ausweisung einer Fläche für Photovoltaikanlagen. Das Plangebiet ist aus dem beigefügten Lageplan ersichtlich.

     Während der Auslegung können Anregungen vorgebracht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan gemäß § 4 a Abs. 6 BauGB unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung sind.

     Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB sowie der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 1 BauGB sind folgende umweltbezogene Informationen eingereicht worden:

    • Die Kreisverwaltung Cochem-Zell weist darauf hin, dass Hecken als Kompensationsmaßnahme auf Grund von Erfahrungen mit bereits vorhandenen Anlagen dieser Art als problematisch angesehen werden. Dies sollte im Fachbeitrag Naturschutz beachtet werden. Auf den sachgemäßen Umgang mit Grund und Boden wird hingewiesen.

    • Das Landesamt für Geologie und Bergbau verweist auf die bei Eingriffen in den Baugrund grundsätzlich zu beachtenden einschlägigen Regelwerke. Das Plangebiet liegt im erloschenen Bergwerksfeld „Neuweißweiler“. In dem in Rede stehende Gebiet erfolgt kein aktueller Bergbau unter Bergaufsicht.

    • Seitens der Landwirtschaftskammer wird darauf hingewiesen, dass bei der Festsetzung der Ausgleichsmaßnahmen agrarstrukturelle Belange zu berücksichtigen sind. Bei randlichen Eingrünungen ist das Nachbarrechtsgesetz zu beachten.

    • Der Deutsche Wetterdienst weist auf die generellen Aspekte des Klimaschutzes hin.

    • Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum weist ebenfalls auf die agrarstrukturellen Belange hin. Das Plangebiet liegt im Geltungsbereich des vereinfachten Flurbereinigungsverfahrens Lieg. Diesbezüglich ist gemäß § 188 Baugesetzbuch noch ein Abstimmungsgespräch mit der Ortsgemeinde durchzuführen. Es wird auf den geplanten Zuschnitt der Grundstücke für eine hangparallele Bewirtschaftung hingewiesen.

    • Sofern bestehende Leitungen von Westnetz geändert werden müssen, richtet sich die Kostentragung nach den bestehenden Verträgen bzw. sonstigen Regelungen

    • Weiterhin liegt ein Fachbeitrag Naturschutz zur Bewertung der Gesamtmaßnahme und der erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen vor.

    Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau , Tel. 02671/608228.