Erweiterung Brauheckcenter

    Der überarbeitete Entwurf des Bebauungsplanes „Erweiterung Brauheck-Center, 2. Bauabschnitt“ der Stadt Cochem liegt aufgrund der Beschlüsse des Stadtrates vom 25.10.2018 und 25.06.2020 mit der dazugehörigen Begründung sowie den bereits vorliegenden umweltbezogenen Informationen gemäß § 3 Abs. 2 Satz 1 Baugesetzbuch (BauGB) von Montag, 03.08.2018, bis einschließlich Donnerstag, 17.09.2018, bei der Verbandsgemeindeverwaltung Cochem, Ravenéstraße 61, Zimmer 3.23, 56812 Cochem,  während der Dienststunden (Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 und von Montag bis Mittwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr, am Dienstleistungsabend Donnerstag bis 18.00 Uhr)  zu jedermanns Einsicht offen. Außerhalb der Dienstzeiten wird um Terminabsprache gebeten.  

    Soweit aufgrund der Eindämmung des Corana-Virus der Besucherverkehr in der Verwaltung eingeschränkt sein sollte, bitten wir um vorherige telefonische Terminvereinbarung. Sollte zum Zeitpunkt der Einsichtnahme eine allgemeine Mund-Nase-Maskenpflicht bestehen, bitten wir auch dies zu berücksichtigen

    Ziel der Planung ist die Erweiterung des bestehenden Nahversorgungszentrums im Höhenstadtteil Cochem-Brauheck. Betroffen sind Grundstücks(teil)flächen in der Gemarkung Cochem, Flur 3, Flurstücke Nrn.: 60/82, 60/175, 60/176, 60/178, 60/179, 60/180, 60/185, 751. Das Plangebiet ist in der Anlage abgebildet.

    Die Eingriffe in den Naturhaushalt sollen durch externe Kompensationsmaßnahmen in der Gemarkung Cond, Flur 17, Flurstück Nr. 86, ausgeglichen werden.

    Während der Auslegung können Stellungnahmen vorgebracht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan gemäß § 4 a Abs. 6 BauGB unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung sind.

    Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB sowie der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 1 BauGB sind folgende umweltbezogene Informationen eingereicht worden: 

    • Die Regionalstelle Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Bodenschutz der SGD Nord in Koblenz, teilt mit, dass bezgl. Oberflächenwasserbewirtschaftung und allgemeine Wasserwirtschaft keine Bedenken bestehen und durch die vorgesehene Maßnahme keine Wasserschutzgebiete oder Wasserfassungen betroffen sind sowie im Bodenschutzkataster des Landes Rheinland-Pfalz kein Eintrag vorhanden ist.

    • Die Regionalstelle Gewerbeaufsicht der SGD Nord, Koblenz, teilt mit, dass Immissionskonflikte nicht auszuschließen sind und im Rahmen einer gutachterlichen Beurteilung nachzuweisen ist, dass die zulässigen Immissionsrichtwerte eingehalten werden.

    • Die Kreisverwaltung Cochem-Zell weist aus abfall- und bodenschutzrechtlicher Sicht darauf hin, dass Verunreinigungen des Oberbodens aufgrund der Lage zwischen drei Straßen nicht ausgeschlossen werden können. Das Kreiswasserwerk gibt brandschutztechnische Hinweise und allgemeine Ausführungshinweise und technische Ausführungsbestimmungen.

    • Das Landesamt für Geologie und Bergbau verweist auf die bei Eingriffen in den Baugrund grundsätzlich zu beachtenden einschlägigen Regelwerke und dass, das Plangebiet im erloschenen Bergwerksfeld „Faid I und Fad II“ liegt.

    • Der Deutsche Wetterdienst weist auf die generellen Aspekte des Klimaschutzes hin.

    • Das Forstamt Cochem weist darauf hin, dass Wald betroffen ist und dieser nur mit Genehmigung des Forstamtes gerodet und in eine andere Bodennutzungsart umgewandelt werden darf. 

      Der Fachbeitrag Naturschutz zum Bebauungsplan weist darauf hin, dass das Untersuchungsgebiet für die Schutzgüter Arten und Biotope, Boden, Klima, Wasser und Landschaftsbild im Durchschnitt eine geringe bis mittlere Schutzbedürftigkeit ausweist, wobei die Schutzbedürftigkeit des Schutzguts Arten und Biotope aufgrund der unterschiedlichen Zonen in eine gering, und eine mittlere - hohe, bzw. hohe Schutzbedürftigkeit untergliedert ist.

      Die Auswirkungen des Immissionsschutzes werden in einem schalltechnischen Gutachten untersucht, das der Begründung zum Bebauungsplan als Anlage beigefügt ist.

       Auskunft erteilt Herr , Tel. 02671- 608278


    Cookies optimise the provision of our services. By using our services you agree that we use cookies.