Ellenz-Poltersdorf III. Änderung Auf dem Acker

    Der überarbeitete Entwurf des Bebauungsplanes III. Änderung „Auf dem Acker“ der Ortsgemeinde Ellenz-Poltersdorf liegt aufgrund des Gemeinderatsbeschlusses vom 18.12.2017 mit der dazugehörigen Begründung sowie den bereits vorliegenden umweltbezogenen Informationen gemäß § 3 Abs. 2 Satz 1 Baugesetzbuch (BauGB) von Montag, 20.08.2018, bis einschließlich Freitag, 21.09.2018, bei der Verbandsgemeindeverwaltung Cochem, Ravenéstraße 61, Zimmer 3.23, 56812 Cochem,  während der Dienststunden (Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 und von Montag bis Mittwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr, am Dienstleistungsabend Donnerstag bis 18.00 Uhr)  zu jedermanns Einsicht offen, außer am Montag 27.08.2018, nachmittags von 14.00-16.00 Uhr. Außerhalb der Dienstzeiten wird um Terminabsprache gebeten. 

    Ziel der Planung ist die Umwidmung der gewerblichen Bauflächen in ein Dorfgebiet. Das Plangebiet ist aus dem beigefügten Lageplan ersichtlich.

     Während der Auslegung können Anregungen vorgebracht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan gemäß § 4 a Abs. 6 BauGB unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung sind.

    Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB sowie der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 1 BauGB sind folgende umweltbezogene Informationen eingereicht worden: 

    • Die Kreisverwaltung Cochem-Zell weist auf den sachgemäßen Umgang mit Grund und Boden hin. Das Kreiswasserwerk gibt allgemeine Hinweise.

    • Das Landesamt für Geologie und Bergbau verweist auf die bei Eingriffen in den Baugrund grundsätzlich zu beachtenden einschlägigen Regelwerke. Das Plangebiet liegt im erloschenen Bergwerksfeld „Ernst“. In dem in Rede stehende Gebiet erfolgt kein aktueller Bergbau unter Bergaufsicht.

    • Der Deutsche Wetterdienst weist auf die generellen Aspekte des Klimaschutzes hin.

    • Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum hat keine Bedenken und begrüßt die Verkleinerung des Plangebietes und weist auf die Möglichkeit einer Bodenordnung nach dem Flurbereinigungsgesetz hin.

    • Die Generaldirektion kulturelles Erbe, Direktion Landesarchäologie, hat darauf hingewiesen, dass aufgrund einer bekannten frühgeschichtlichen Fundstelle eine vertiefende Untersuchung erforderlich ist. Nach Auswertung der geomagnetischen Prospektion im Bereich des Plangebietes sind keine offensichtlichen archäologischen Anomalien zu erkennen.

    • Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Wasserwirtschaft, weist darauf hin, dass das Niederschlagswasser unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften abzuleiten ist. Das Schmutzwasser ist an die Ortskanalisation mit zentraler Abwasserreinigungsanlage Treis anzuschließen. Teilbereiche des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes liegen im Überschwemmungsgebiet der Mosel. Die Rechtsvorschriften sind zu beachten.

    • Sofern bestehende Leitungen von Westnetz geändert werden müssen, richtet sich die Kostentragung nach den bestehenden Verträgen bzw. sonstigen Regelungen.

    • Der Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz verweist auf die einschlägigen Regelungen zum Lärmschutz.

    • Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Gewerbeaufsichtsamt, verweist unter Bezug auf das vorliegende Lärmgutachten auf die Möglichkeit zur Errichtung eines Lärmschutzwalles.

      Weiterhin liegen ein Lärmgutachten sowie eine geomagnetische Prospektion für das Plangebiet vor.

    Auskünfte erteilt Frau , Tel. 02671/608228.