Bebauungsplanentwurf Teilgebiet Stadionstraße Cochem-Cond

    Der überarbeitete Entwurf des Bebauungsplanes „Stadionstraße“ der Stadt Cochem liegt aufgrund des Beschlusses des Stadtrates vom 28.11.2019 mit der dazugehörigen Begründung sowie den bereits vorliegenden umweltbezogenen Informationen gemäß § 3 Abs. 2 Satz 1 Baugesetzbuch (BauGB) von 22.02.2021 bis einschließlich 22.03.2021bei der Verbandsgemeindeverwaltung Cochem, Ravenéstraße 61, Zimmer 3.23, 56812 Cochem, während der Dienststunden (Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr und Montag bis Mittwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr, am Dienstleistungsabend Donnerstag bis 18.00 Uhr) zu jedermanns Einsicht offen.

    Aufgrund des derzeit eingeschränkten Besucherverkehrs zur Eindämmung des Corona-Virus bitten wir um vorherige telefonische Terminvereinbarung unter Tel. 02671 609-278, Herr Schneider. Wir werden Ihnen unter Einhaltung der erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen (z.B. das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2) Einlass in die Verwaltung gewähren.

    Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Unterlagen im PDF-Format auf der Internetseite der Verbandsgemeinde Cochem www.vgcochem.de (Aktuelles; Landesplanung, Raumordnung, Bauleitplanverfahren) einzusehen.

     Ziel der Planung ist in erster Linie die Anpassung des Trassenverlaufs der Stadionstraße zwischen Zirkuswiese und der Weinkellerei Hieronimi. Zur Anpassung der Trassenführung der Stadionstraße werden in den Geltungsbereich des Bebauungsplans „Stadionstraße“ Flächen folgender Alt-Bebauungspläne einbezogen:

    -Jugendherberge-Sportplatz-Campingplatz-Schwimmbadgelände vom 08.02.1962,

    -Kläranlage Cond vom 01.07.1971 und

    -Brückenkopf/Bergstraße vom 05.11.1962.

    Zudem ist die Ausweisung von Parkplatzflächen in räumlicher Nähe zum Moselstadion beabsichtigt. Die ursprünglich im Bereich des Schwimmbades (ehem. Minigolfplatz) vorgesehene Stellplatzfläche für Wohnmobile entfällt.

    Das Plangebiet ist in der Anlage abgebildet.

     Die Eingriffe in den Naturhaushalt sollen durch externe Kompensationsmaßnahmen in der Gemarkung Cond, Flur 17, Flurstück Nr. 57/2 (Conder Berg) ausgeglichen werden.

     Während der Auslegung können Stellungnahmen vorgebracht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan gemäß § 4 a Abs. 6 BauGB unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung sind.

    Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB sowie der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 1 BauGB sind folgende umweltbezogene Informationen eingereicht worden:

    • Das Plangebiet befindet sich innerhalb des Landschaftsschutzgebietes „Moselgebiet von Schweich bis Koblenz.

    • Im Rahmen der Planung (Stellplatzflächen) wurde eine Potenzialabschätzung zum Vorkommen planungsrelevanter faunistischer Arten durchgeführt, um Aussagen über potentiell vorhandene streng oder besonders geschützte Tier- und Pflanzenarten machen zu können. Eine faunistische Kartierung wurde nicht durchgeführt, es ist jedoch davon auszugehen, dass das Plangebiet temporär als Jagd- und Nahrungshabitat genutzt wird, jedoch ist es aufgrund der fehlenden Brut- und Fortpflanzungsbiotope nicht von essentieller Bedeutung, was auf die bestehenden Störungen im Plangebiet zurückzuführen ist.

    • Die Regionalstelle Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Bodenschutz der SGD Nord in Koblenz, weist darauf hin, dass das Plangebiet größtenteils im Hochwasserabflussprofil sowie vollständig im Rückhaltebereich des durch Rechtsverordnung festgesetzten Überschwemmungsgebietes der Mosel liegt. Weiterhin werden Hinweise zur Oberflächenwasserbewirtschaftung, Schmutzwasserbeseitigung und auf registrierte nicht altlastverdächtige Altablagerungsstellen gegeben. Es sind keine Wasserschutzgebiete oder Wasserfassungen betroffen.

    • Die Regionalstelle Gewerbeaufsicht der SGD Nord in Koblenz weist darauf hin, dass Beleuchtungs- und Werbeanlagen in schutzwürdigen Räumen nicht zur Aufhellung oder Blendung führen dürfen und für die nichtgewerblichen Nutzungen, wie z. B. Sportstätten und Verkehrswege ihre immissionsschutzrechtliche Zuständig nicht gegeben ist.

    • Die Kreisverwaltung Cochem-Zell weist auf die Lage im Überschwemmungsgebiet hin und dass notwendige Untersuchungen für die Entsorgung von Aushubmaterial mit der oberen Abfall- und Bodenschutzbehörde abzuklären sind. Das Kreiswasserwerk weist darauf hin, dass bei einer Erneuerung der Straße die bestehende Hauptwasserleitung erneuert werden soll.

    • Das Landesamt für Geologie und Bergbau weist auf die bei Eingriffen in den Baugrund grundsätzlich zu beachtenden einschlägigen Regelwerke hin.

    Auskünfte erteilt Herr , Tel 02671/608278.


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