Bauhof Ediger-Eller

    Der überarbeitete Entwurf des Bebauungsplanes „Bauhof im Bereich der alten Kläranlage“ der Ortsgemeinde Ediger-Eller liegt aufgrund des Gemeinderatsbeschlusses vom 11.12.2018 mit der dazugehörigen Begründung sowie den bereits vorliegenden umweltbezogenen Informationen gemäß § 3 Abs. 2 Satz 1 Baugesetzbuch (BauGB) von

    Montag, 18.02.2019, bis einschließlich Freitag, 22.03.2019, bei der Verbandsgemeindeverwaltung Cochem, Ravenéstraße 61, Zimmer 3.23, 56812 Cochem,  während der Dienststunden (Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 und von Montag bis Mittwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr, am Dienstleistungsabend Donnerstag bis 18.00 Uhr, außer am 28.02. (Weiberdonnerstag) und am 04.03. (Rosenmontag))  

    zu jedermanns Einsicht offen. Außerhalb der Dienstzeiten wird um Terminabsprache gebeten. Ziel der Planung ist die Ausweisung einer nutzer- und funktionsgerechten Abstell- und Lagerfläche für den Gemeinbedarf. Das Plangebiet ist aus dem beigefügten Lageplan ersichtlich.

     Während der Auslegung können Anregungen vorgebracht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan gemäß § 4 a Abs. 6 BauGB unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung sind.

     Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB sowie der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 1 BauGB sind folgende umweltbezogene Informationen eingereicht worden:

    • Die Kreisverwaltung Cochem-Zell weist auf den sachgemäßen Umgang mit Grund und Boden hin. Das Kreiswasserwerk gibt allgemeine Hinweise.

    • Das Landesamt für Geologie und Bergbau verweist auf die bei Eingriffen in den Baugrund grundsätzlich zu beachtenden einschlägigen Regelwerke. Das Plangebiet liegt im erloschenen Bergwerksfeld „Kochemer Krampen“. In dem in Rede stehende Gebiet erfolgt kein aktueller Bergbau unter Bergaufsicht. Im Zuge der Baugrunduntersuchungen und weiteren Planung sind das Thema Hangsicherung und der Umgang mit zuströmendem Oberflächenwasser zu berücksichtigen.

    • Der Deutsche Wetterdienst weist auf die generellen Aspekte des Klimaschutzes hin.

    • Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Wasserwirtschaft, weist darauf hin, dass das Niederschlagswasser unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften abzuleiten ist. Das Schmutzwasser ist an die Ortskanalisation mit zentraler Abwasserreinigungsanlage anzuschließen. Teilbereiche des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes liegen im Überschwemmungsgebiet der Mosel. Die Rechtsvorschriften sind zu beachten.

    • Sofern bestehende Leitungen von Westnetz geändert werden müssen, richtet sich die Kostentragung nach den bestehenden Verträgen bzw. sonstigen Regelungen.

    • Weiterhin liegt ein Fachbeitrag Naturschutz (Kurzstellungnahme) mit artenschutzrechtlicher Potentialanalyse für das Plangebiet vor.  

    Auskunft erteilt Frau , Tel. 02671/608228