Absonderung: Quarantäne und Isolation

    Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 8. Dezember eine neue Verordnung beschlossen, die die Absonderung von mit dem Coronavirus Infizierten oder krankheitsverdächtigen Personen und deren Haushaltsangehörigen und Kontaktpersonen regelt. Ein Bescheid des Gesundheitsamtes, der eine Absonderung anordnet, ergeht nicht.

    Quarantäne und Isolation

    Liegt eine bestätigte Coronaviruserkrankung vor, muss eine behördlich angeordnete Isolation angetreten werden. Je nach Schwere der Erkrankung kann diese sowohl zu Hause als auch im Krankenhaus erfolgen. Die Entlassung aus der Isolierung erfolgt in der Regel, wenn davon auszugehen ist, dass die Person nicht mehr ansteckend ist. 

    Personen, bei denen der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht oder von Personen, die möglicherweise das Virus verbreiten können, müssen sich in eine zeitlich befristete Absonderung (Quarantäne) begeben. Dabei handelt es sich meist um Kontaktpersonen von Erkrankten sowie um Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Die Quarantäne kann sowohl behördlich angeordnet sein als auch freiwillig erfolgen.

    Um einer Verbreitung des Virus entgegenzuwirken, müssen sich nachfolgende Personen unverzüglich und ohne weitere Anordnung selbständig in häusliche Quarantäne begeben:

    • positiv getestete Personen,
    • Hausstandsangehörige einer positiv getesteten Person,
    • Kontaktpersonen der Kategorie I,
    • Covid 19-Krankheitsverdächtige und
    • Reiserückkehrer aus Risikogebieten (hierzu gibt es Ergänzungsregelungen).

    Wie lange dauert die Quarantäne

    Weitere Informationen über Länge der Absonderung sowie Bedingungen zur Beendigung der Quarantäne können Sie hier nachlesen:

    Reiserückkehrer

    Seit dem 1. August 2021 werden  Risikogebiete nur noch in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete entfällt.

    Alle Reiserückkehrer, die älter als 12 Jahre sind, müssen bereits bei Einreise bzw. vor Abflug über einen Impf-, Test-, oder Genesenennachweis verfügen. Dies gilt unabhängig davon, aus welchen Land die Einreise erfolgt, also auch, wenn es sich weder um ein Hochrisikogebiet noch um ein Virusvariantengebiet handelt und unabhängig von dem Verkehrsmittel, mit dem sie einreisen.

    Einreise aus einem Hochrisikogebiet

    Wer sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in die Bundesrepublik in einem Hochrisikogebietaufgehalten hat, muss sich nach der Einreise in Absonderung begeben. Diese beträgt bei Hochrisikogebieten 10 Tage.
    Die Absonderung kann vorzeitig beendet werden, sobald der zuständigen Behörde ein Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt wird. Personen, die keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können, können die Absonderung nur durch Vorlage eines Testnachweises beenden, wobei der Test frühestens 5 Tage nach Einreise vorgenommen werden darf.
    Bei Personen, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung 5 Tage nach Einreise ohne Test.

    Einreise aus einem Virusvariantengebiet

    Haben Sie sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten, besteht in jedem Fall die Testpflicht; ein Impf- oder Genesenennachweis ist in diesem Fall nicht ausreichend.
    Zudem müssen Sie sich für 14 Tage in Absonderung begeben. Eine vorzeitige Beendigung durch Impf-, Genesenen- oder Testnachweis ist nicht möglich.
    Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit und die Absonderung endet automatisch 5 Tage nach der Einreise.

    Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Angebot und einen funktionierenden Online-Service zu präsentieren. Nähere Informationen finden Sie unter "Datenschutz"