... für Verbraucher

    Aufgrund der bisherigen Maßnahmen sinkt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus in nahezu allen Regionen Deutschlands. Um einen stabilen Inzidenzwert von 35 und weniger zu erreichen, müssen jedoch weiterhin Kontaktbeschränkungen beibehalten werden. 

    Was Sie beachten müssen:

    gewerbliche Einrichtungen dürfen unter auflagen wieder öffnen

    Da der Inzidenzwert in Rheinland-Pfalz seit mehr als 7 Tagen unter 50 liegt darf der Einzelhandel wieder öffnen. Zu der bisherigen Möglichkeit Lebensmittel oder Dinge des täglichen Bedarfs einzukaufen, können nun auch wieder die übrigen Geschäfte des Einzelhandels besucht werden. Jedoch müssen dabei die allgemeinen Schutzmaßnahmen beachtet werden. Der Abstand von 1,5 m zu anderen Personen sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist erforderlich. Im Geschäft müssen Desinfektionspender bereitgestellt werden, regelmäßiges Lüften sowie Reinigen und Desinfizieren sind sicherzustellen. In Geschäften mit bis zu 800 qm Verkaufsfläche darf sich ein Kunde je 10 qm aufhalten, ab 801 qm Verkaufsfläche darf ein Kunde pro 20 qm einkaufen.  Ab einer Verkaufsfläche von 2001 qm darf 1 Kunde pro 40 qm einkaufen.

    "Termin-Shopping"

    Bei einem Ansteigen der landesweiten Inzidenz über 50 für die Dauer von drei Tagen müssen die Geschäfte wieder schließen und haben dann die Möglichkeit, Termin-Shopping anzubieten. Dies gilt nicht landesweit, sondern nur für diejenigen Kommunen, die zu diesem Zeitpunkt eine Inzidenz über 50 haben. Termin-Shopping bedeutet, dass Personen eines Hausstandes in gewerblichen Einrichtungen nach einer Terminvereinbarung im Geschäft eingekaufen dürfen. Es besteht Maskenpflicht. Zwischen zwei Einzelterminen muss eine Pause von mind. 15 Minuten liegen, um die Räumlichkeiten zu lüften und Hygienemaßnahmen durchführen zu können. Abhol-, Liefer- und Bringdienste nach vorheriger Bestellung sind für gewerbliche Einrichtungen zusätzlich zulässig.

    Körpernahe DIenstleistungen

    Friseursalons, Kosmetikstudios, Barbiere, Tattoostuddios u.a. dürfen wieder öffnfen. Sofern die Art der Dienstleistung es zulässt, gilt die Maskenpflicht mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Stadards zu tragen ist. Kann wegen der Art der Dienstleistung eine Maske nicht getragen werden, wie zum Beispiel bei bestimmten Kosmetikanwendungen oder der Bartrasur, ist für die Inanspruchnahme der Dienstleistung der Nachweis eines tagesaktuellen negativen COVID-19 Schnelltestes oder Selbsttests der Kundin oder des Kunden vor Ort mit negativem Ergebnis sowie ein Testkonzept für das Personal Voraussetzung.

    Freizeitsport

    Im Amateur- und Freizeitsport ist kontaktfreies Training mit bis zu 10 Personen im Freien und auf allen öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen zulässig. Dabei ist das Abstandsgebot zwingend einzuhalten. Zudem ist Training in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre und einer Trainerin oder einem Trainer erlaubt. Zuschauerinnen und Zuschauer sind nicht zugelassen; ausgenommen sind Verwandte ersten und zweiten Grades bei der sportlichen Betätigung Minderjähriger.g.

    Fahrschulen und Musikschulen - Probestunden eingeschränkt möglich; Außenbereich von Tierparks geöffnet 

    Auch bei den Fahrschulen und Musikschulen gibt es Lockerungen. Fahrstunden und Unterricht dürfen mit verschärfter Maskenpflicht wieder stattfinden. In den Musikschulen darf wieder außerschulicher Einzelunterricht gegeben werden. Gesangsunterricht oder Unterrichtsstunden für Blasinstumente sind aufgrund des erhöhten Aerolosausstoßes allerdings weiterhin nicht zulässig. Im Freien ist außerschulischer Musik- und Kunstunterricht in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre und einer Lehrerin oder einem Lehrer zulässig.

    Zoologischen Gärten, Tierparks, botanischen Gärten und ähnlichen Einrichtungen sind für den Publikumsverkehr wieder geöffnet. Sowohl der Außenbereich als auch der Innenbereich (z.B. Aquarium) sind wieder zugänglich. Es gilt eine Vorausbuchungspflicht.

    Öffentliche Einrichtungen sind geöffnet

    Grundsätzlich sind Ämter, Behörden, Verwaltungen, Notariate, Rechtsanwaltskanzleien, Zulassungsstellen oder ähnliche öffentliche Einrichtungen geöffnet und kümmern sich um Ihre Anliegen. Der Publikumsverkehr ist jedoch meist stark eingeschränkt. Oft ist der Zutritt nur über eine vorherige Anmeldung oder Terminvergabe möglich. Allgemeine Schutzmaßnahmen müssen eingehalten werden. In der Einrichtung muss eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen werden.

    Restaurants und Gaststätten sind geschlossen

    Gastronomische Einrichtungen sind seit dem 02. November 2020 geschlossen. Abhol-, Bring- oder Lieferdienste sind aber erlaubt. Auch der Straßenverkauf ist erlaubt.

    Hotels, Pensionen, Gästehäuser etc. sind geschlossen

    Alle Beherberungseinrichtungen sind geschlossen. Es dürfen keine Zimmer zu touristischen Zwecken vermietet werden. Unter Beachtung  der allgemeinen Schutzmaßnahmen dürfen die Betriebe jedoch für den nicht touristischen Reiseverkehr öffnen.


    Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Angebot und einen funktionierenden Online-Service zu präsentieren. Nähere Informationen finden Sie unter "Datenschutz"