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Zwischen Trier und Koblenz, im Kreis Cochem-Zell, nahe der Kreisstadt Cochem, liegt an einer der beeindruckendsten Moselschleifen am Ausgang eines engen Bachtals, eingebettet zwischen Weinbergen und Moseltal, das hinreißend schöne Städtchen Beilstein, Dornröschen der Mosel genannt. Sehenswert in diesem romantischen Moselort erscheinen der pittoreske Markt mit dem ehemaligen Zehnthaus und die ehemaligen Pfarrkirche St. Christophorus, die Klostertreppe, welche zu dem Karmeliterkloster mit der Schwarzen Madonna, dem Prunkstück der barocken Klosterkirche, führt, der Rittersaal und die vielen anheimelnden Fachwerkhäuser, Gassen und Winkel. Schon beim ersten Bummel durch das kleine Städtchen versteht man, dass Beilstein, von vielen Moselkennern als der schönste Moselort gerühmt, schon oft als Filmkulisse diente.

Drehen wir ein bisschen am Rad der Geschichte, so kristallisieren sich folgende wichtige Ereignisse heraus: Fränkische Gräberfunde belegen Beilsteins Besiedelung um 800n. Christus; seit 1068 ist der Ort Lehensbesitz der Herren von Braunshorn. Unter Ritter Johann (1299 - 1346) erhält der Ort Stadtprivilegien und wird befestigt. 1309 wird eine jüdische Gemeinde gegründet und 1310 die ehemalige Pfarrkirche gestiftet. Nach dem Aussterben des Geschlechts von Braunshorn geht das Lehen 1360 an die von Winneburg über. Nachdem Kurtrier 1488 Beilstein in Besitz genommen hat, belehnt es 1652 die Reichsgrafen von Metternich mit Herrschaft und Ort. 1689 wurde die Burg Metternich zerstört; 1691 erfolgte die Grundsteinlegung der Klosterkirche, die 1738 vollendet wird. Im 17. und 18. Jahrhundert entstand das Ortsbild, das bis heute weitgehend so erhalten geblieben ist.

Wappen

In Gold ein roter Sparrenschrägbalken. In Schwarz eine silberne Muschel. In Rot ein silbernes Hifthorn. In Silber ein rotes Balkenkreuz. Wappenentwurf A. Friderichs, Zell.

Umfangreiche aktuelle statistische Daten zu der Ortsgemeinde Beilstein finden Sie auf der entsprechenden Internetseite des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz und unter ewois.de.